Blue Bird Festival – Aus dem Nischen-Ei geschlüpft
Drei Tagen lang genussvoll die Bank in der Hohen Schule des Songwriting drücken.
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Lydia Lunch – Schwer verdaulich
Chumbawamba – Agit-Pop unplugged

Lydia Lunch und Chumbawamba – kompletter Artikel als pdf

Hubert von Goisern – Da Hubert
… Und ehe er im Sommer am Wasserweg gen Westen unterwegs war, hat Hubert von Goisern im Frühjahr noch eine neue CD veröffentlicht. „S’Nix hat er’s tauft – da Hubert.“ Wer jetzt glaubt, dass die Platte wegen der Schifffahrt voller Balkan-Musik ist, der irrt …
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Omara Portuondo – Henne im Korb
… Auch dabei handelt es sich nicht um die hundertste Verwurschtung des Kuba-Hypes der letzten Jahre, sondern um ein ambitioniertes Werk, das ausgehend von der kubanischen Tradition den Weg  in Richtung Jazz einschlägt …
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Joanna Newsom.
Sie erzählt mit Harfe und außergewöhnlicher Stimme Geschichten, um nebenbei die Grenzen zwischen Pop und Klassik charmant verschwimmen lassen.

… Newsoms kindlich wirkende Stimme, immer an der Grenze zu brechen, erzählt Geschichten denen der Platz eingeräumt wird den sie brauchen. Das macht bei fünf „Songs“ eine Gesamtspielzeit von fast einer Stunde. Die Harfe, als ständiger Begleiter und von Kindesbeinen an klassisch gelernt, markiert die Vektoren entlang denen sich das Orchester an die Musik heranschmiegt …

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Sean Lennon. Mit seinem zweiten Album „Friendly Fire“ ist Sean Lennon im Februar auf der WUK Bühne zu Gast.

… Zuvor tauchte er in diversesten Kollaborationen unter. Er mischte unter anderem beim New Yorker Japan-Duo Cibo Matto, bei Money Mark und bei seiner Mutter Yoko musikalisch mit. Diese Zeit und Entwicklung hat „Friendly Fire“ anscheinend gebraucht …

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The Hidden Cameras. Stellen Sie sich eine Kirche oder einen Gemeindesaal vor – im Hintergrund ein jugendlicher Kirchenchor – rechts ein Streichquartett – links tanzende männliche Gogos – und in der Mitte ein singender Mann mit Akustik-Gitarre. So in etwa kann man sich ein Hidden Camera Konzert vorstellen – oder auch ganz anders.

… Der singende Mann ist Joel Gibb. Mastermind und Frontfigur von den Hidden Cameras. Ein Mann der hipper kaum sein könnte. Er kommt aus Canada, wo momentan die coolste Musik herkommt. Und nun wohnt er in Berlin, wo gerade die angesagtesten Künstler leben. Mit Songs wie „Ban Marriage“ oder „I Believe In The Good Of Life“ wurden Folk-Rock Perlen abgeliefert, die nicht umsonst die Alternativ-Charts stürmten und von Szene-Radios (in unserem Fall FM4) rauf- und runtergespielt wurden. So gesehen müsste seine Band wohl eine der coolsten Sachen auf dem Erdball sein – ist es auch. Aber ist es wirklich eine Band? …

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