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01.January, 2012

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Auf CD? O.K. – aber live muss man sich die Bierzeltparty, die vorgibt ein Punkrock-Konzert zu sein echt nicht geben. Ein Contra Toten Hosen Konzert.

… ich möchte als ebenso textsicherer Alt-Hosen-Fan dem Jungspund auch einen Auszug aus dem „Wort zum Sonntag“ entgegenhalten „… Ich bin noch keine sechzig und ich bin auch nicht nah dran. Und erst dann möchte ich erzählen, was früher einmal war.“ Langsam kommt Campino den sechzig aber immer näher. Und er „erzählt“ jetzt schon auf der Bühne, dass immer gleiche, das früher auch schon so war. Da kommt er wohl nicht mehr raus. „Bis zum bitteren Ende“.

Die Toten Hosen – Contra – kompletter Artikel als pdf

Ein weiterer Eintrag aus der losen Serie “verlorene” Worte
Diese Woche: Der Gruselfilm.
Vor wenigen Tagen wieder einmal in einer Fernsehzeitschrift gelesen, klingt “Gruselfilm” nach einer Bezeichnung aus einem vergangenen Jahrhundert. Lassen doch heutzutage immer realistischere und brutalere Horrorfilme das Blut gleich in den Adern gefrieren, während einem bei älteren Werken noch der kalte Schauer über den Rücken lief.

Zwar nicht als solcher angekündigt – aber doch als Gruselfilm zu bezeichnen – ließ der sonntägliche Wahlabend bei zumindest geschätzten 70% der ÖsterreicherInnen eine gehörige Gänsehaut zurück.

Wir empfehlen allen Betroffenen Baldrian,
oder einen der freikarte.at Kulturtipps der Woche:
(Sie haben die Wahl.)

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In den letzten Wochen gab es Meldungen in der Presse, dass einige österreichische Beamte während ihrer Dienstzeit bevorzugt Sexseiten im Internet besuchten. Damit nicht (wie so oft) alle Beamten in einen Topf geworfen werden, haben wir uns auf freikarte.at umgesehen und festgestellt, dass auch hier vermutlich Beamte vorstellig wurden.

So können wir verstärktes Kulturinteresse beim Amt der OOe Landesregierung, dem Bundesrechenzentrum, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der Gemeinde Wien attestieren.

Nicht nur für Beamten, die ihre Surfer-Weste ein bisschen weißer waschen wollen empfehlen wir die freikarte.at Kulturtipps der Woche.
Und natürlich auch unser Kultur-Blog blog.freikarte.at

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WOHIN… in Wien 09/08

01.September, 2008

Der Biss des Monats – Öffi-Zombies
Jedesmal beim Benutzen der Wiener Linien klingen mir die Worte meines alten Schulbusfahrers im Ohr: „Aussteig’n losn!“, „Noch hinten geh’n!“ und „Schuitoschn owi!“. Denn an der Bahnsteigkante zeigt Wien die hässliche Fratze einer Theaterstadt. Die auf Einlass gierenden Meute mimt Untote in Michael Jacksons Video „Thriller“, die über ihr Opfer herfallen. Ihr Ziel ist es die Physik aus den Angeln zu heben und einen Platz im Fahrgastraum zu okkupieren, der noch nicht existiert. Nach durchschreiten der Öffi-Tür fallen die B-Movie-Aushilfs-Zombies plötzlich in die Leichenstarre. Denn nach Prüfung des reichhaltige Platz-Angebots wird die Position gleich neben der Tür als perfekt eingestuft. Wagt man sich aber in die Tiefe des Raums vor, gilt es sich an den voluminösen Bier- und Backhendlfriedhöfen vorbei zu quetschen, um mit dem Gesicht in einen ebenso prall gefüllte Rucksack zu krachen. Da der gemeine Wiener unter der Gürtellinie meist weniger Umfang vorzuweisen hat, wären die Taschen, im Sinne des gemeinsamen Platzangebotes, eben dort wesentlich besser aufgehoben. Dieser Tagen startet eine neue Schulsaison. Eine gute Gelegenheit für die Lenkerinnen und Lenker der Wiener Linien eine neue Generation Öffi-Zombies zu verhindern und die oben erwähnten Sätze anzuwenden. Dies ist auch angesichts der kommenden Spritpreis-Flüchtlinge wichtiger denn je.

CD-Kritik “Tiefseetaucher – Sudoku
Tiefseetaucher ist der Wiener Musiker Rainer Schöngruber, der mit seinem im Wohnzimmer aufgenommenen Album erste Wellen schlägt. Entgegen vieler 4-Wände-LoFi-Bastelleien besticht die Platte durch einen fetten Sound, der einen schon fast zwingt den Lautstärkeregler noch ein Stück weiter zu drehen. Die zumeist deutschsprachigen Texte verleihen dem Album einen witzigen 80er Jahre Touch, ohne dabei Retro zu sein. Live zu erleben beim Wiener Donauinselfest am 7.9. auf der SJ-Insel.

Vor kurzem habe ich folgenden schönen Gedanken in einem Wohn-Design-Buch gelesen: “Eigentlich braucht der Mensch als Einrichtungsgegenstände nur eine Unterlage zum Schlafen, einen Becher zum Trinken und einen Teller zum Essen. Der Rest ist überflüssiger Ballast.”

Dieser Gedanke erleichtert einem das Ausmisten der eigenen Habseligkeiten während eines laufenden Umzugs ungemein, aber führt auch vor Augen, wie sesshaft und bequem wir mittlerweile geworden sind, dass wir trotz Wegwerfgesellschaft unglaubliche Mengen an Tand und Trödel ansammeln.

Weder zum Wegwerfen, noch zum Ausmisten,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:

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Was war das für ein Überfluss an EM-Hymnen vor der EURO 08. Christina Stürmer für Österreich, DJ Bobo für die Schweiz, Shaggy für die UEFA, Reinhard Fendrich für sich selbst. Und was tönt nun von den Rängen, wenn die Mannschaften am Feld auflaufen?

“Seven Nation Army” von den White Stripes, ein Alternative-Rocksong aus dem Jahre 2003, der auch von den Fans immer wieder intoniert wird. Es zeigt sich, dass nicht nur der Ball sondern auch die Musik-Single rund ist und Fußball-Hits ebenso wenig zu planen sind wie Fußballspiele.

Um zu beweisen, dass es ein Leben NACH DER EURO 08 gibt,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:

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Jetzt ist sie also da – Die EURO 08. Und die acht Spielstätten sind so über das Bundesgebiet der Schweiz und Österreich verteilt, dass es kaum ein Entrinnen gibt.

Sie möchten sich trotzdem von den Austragungsorten so weit wie möglich entfernen, ohne dabei das schweizer oder das österreichische Staatsgebiet zu verlassen? Dann empfiehlt unsere geographische Abteilung in Österreich den niederösterreichischen Ort Litschau oder Chiasso im Kanton Tessin. Interessanterweise haben aber genau in diesem Teil der Schweiz sowohl die deutsche, als auch die schwedische Nationalmannschaft ihr Team-Quartier aufgeschlagen.
Ob denen die EM schon auf die Nerven geht?

Balsam für die Nerven, Ihre persönlichen Kultur-Quartiere in den kommenden Wochen. Die freikarte.at Kulturtipps der Woche:

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Bei mir zu Hause türmt sich seit Wochen die Schmutzwäsche.
Wie kam es dazu?
Es war das Freundschaftsspiel Österreich gegen die Niederlande, als ich parallel dazu meinen Waschtag abwickelte. Jedes Mal, wenn ich aus der Waschküche im Keller zurückkam, hatte Österreich ein Tor geschossen und so eine komfortable 3:0 Führung herausgespielt. Leider war ich dann mit meinem Waschgut am Ende. Österreich verlor das Match mit 3:4.
Das soll in den nächsten Wochen nicht mehr passieren.

Wir wünschen allen Fußballfans drei spannende, und allen Fußball-Uninteressierten drei kurz Wochen im Juni und liefern dazu wie gewohnt,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:

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Das Ländle ist im Auftrag ihrer Majestät unterwegs. Diese Woche finden die Dreharbeiten zum neuen James Bond Film “Quantum of Solace” auf der Bregenzer Seebühne und in Feldkirch statt. Dort hat man überall in der Stadt lebensgroße Papp-Figuren von Bond-Darstellern, Bond-Girls und Bösewichten aufgestellt. Somit wissen alle in der Stadt, wen sie zu grüßen haben.

Dieses Engagement der Feldkircher ist besonders löblich, da die Stadt offiziell im Film gar nicht vorkommt, sondern als Kulisse für Bregenz herhalten muss. Chapeau.

Keine falschen Kulissen und schon gar keine falschen Ortsangaben gibt es bei den freikarte.at Kulturtipps der Woche:

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