freikarte.at KulturLetter Kommentar
30.September, 2008
Ein weiterer Eintrag aus der losen Serie “verlorene” Worte
Diese Woche: Der Gruselfilm.
Vor wenigen Tagen wieder einmal in einer Fernsehzeitschrift gelesen, klingt “Gruselfilm” nach einer Bezeichnung aus einem vergangenen Jahrhundert. Lassen doch heutzutage immer realistischere und brutalere Horrorfilme das Blut gleich in den Adern gefrieren, während einem bei älteren Werken noch der kalte Schauer über den Rücken lief.
Zwar nicht als solcher angekündigt – aber doch als Gruselfilm zu bezeichnen – ließ der sonntägliche Wahlabend bei zumindest geschätzten 70% der ÖsterreicherInnen eine gehörige Gänsehaut zurück.
Wir empfehlen allen Betroffenen Baldrian,
oder einen der freikarte.at Kulturtipps der Woche:
(Sie haben die Wahl.)
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02.September, 2008
In den letzten Wochen gab es Meldungen in der Presse, dass einige österreichische Beamte während ihrer Dienstzeit bevorzugt Sexseiten im Internet besuchten. Damit nicht (wie so oft) alle Beamten in einen Topf geworfen werden, haben wir uns auf freikarte.at umgesehen und festgestellt, dass auch hier vermutlich Beamte vorstellig wurden.
So können wir verstärktes Kulturinteresse beim Amt der OOe Landesregierung, dem Bundesrechenzentrum, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der Gemeinde Wien attestieren.
Nicht nur für Beamten, die ihre Surfer-Weste ein bisschen weißer waschen wollen empfehlen wir die freikarte.at Kulturtipps der Woche.
Und natürlich auch unser Kultur-Blog blog.freikarte.at
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05.August, 2008
Vor kurzem habe ich folgenden schönen Gedanken in einem Wohn-Design-Buch gelesen: “Eigentlich braucht der Mensch als Einrichtungsgegenstände nur eine Unterlage zum Schlafen, einen Becher zum Trinken und einen Teller zum Essen. Der Rest ist überflüssiger Ballast.”
Dieser Gedanke erleichtert einem das Ausmisten der eigenen Habseligkeiten während eines laufenden Umzugs ungemein, aber führt auch vor Augen, wie sesshaft und bequem wir mittlerweile geworden sind, dass wir trotz Wegwerfgesellschaft unglaubliche Mengen an Tand und Trödel ansammeln.
Weder zum Wegwerfen, noch zum Ausmisten,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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17.June, 2008
Was war das für ein Überfluss an EM-Hymnen vor der EURO 08. Christina Stürmer für Österreich, DJ Bobo für die Schweiz, Shaggy für die UEFA, Reinhard Fendrich für sich selbst. Und was tönt nun von den Rängen, wenn die Mannschaften am Feld auflaufen?
“Seven Nation Army” von den White Stripes, ein Alternative-Rocksong aus dem Jahre 2003, der auch von den Fans immer wieder intoniert wird. Es zeigt sich, dass nicht nur der Ball sondern auch die Musik-Single rund ist und Fußball-Hits ebenso wenig zu planen sind wie Fußballspiele.
Um zu beweisen, dass es ein Leben NACH DER EURO 08 gibt,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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10.June, 2008
Jetzt ist sie also da – Die EURO 08. Und die acht Spielstätten sind so über das Bundesgebiet der Schweiz und Österreich verteilt, dass es kaum ein Entrinnen gibt.
Sie möchten sich trotzdem von den Austragungsorten so weit wie möglich entfernen, ohne dabei das schweizer oder das österreichische Staatsgebiet zu verlassen? Dann empfiehlt unsere geographische Abteilung in Österreich den niederösterreichischen Ort Litschau oder Chiasso im Kanton Tessin. Interessanterweise haben aber genau in diesem Teil der Schweiz sowohl die deutsche, als auch die schwedische Nationalmannschaft ihr Team-Quartier aufgeschlagen.
Ob denen die EM schon auf die Nerven geht?
Balsam für die Nerven, Ihre persönlichen Kultur-Quartiere in den kommenden Wochen. Die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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03.June, 2008
Bei mir zu Hause türmt sich seit Wochen die Schmutzwäsche.
Wie kam es dazu?
Es war das Freundschaftsspiel Österreich gegen die Niederlande, als ich parallel dazu meinen Waschtag abwickelte. Jedes Mal, wenn ich aus der Waschküche im Keller zurückkam, hatte Österreich ein Tor geschossen und so eine komfortable 3:0 Führung herausgespielt. Leider war ich dann mit meinem Waschgut am Ende. Österreich verlor das Match mit 3:4.
Das soll in den nächsten Wochen nicht mehr passieren.
Wir wünschen allen Fußballfans drei spannende, und allen Fußball-Uninteressierten drei kurz Wochen im Juni und liefern dazu wie gewohnt,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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29.April, 2008
Das Ländle ist im Auftrag ihrer Majestät unterwegs. Diese Woche finden die Dreharbeiten zum neuen James Bond Film “Quantum of Solace” auf der Bregenzer Seebühne und in Feldkirch statt. Dort hat man überall in der Stadt lebensgroße Papp-Figuren von Bond-Darstellern, Bond-Girls und Bösewichten aufgestellt. Somit wissen alle in der Stadt, wen sie zu grüßen haben.
Dieses Engagement der Feldkircher ist besonders löblich, da die Stadt offiziell im Film gar nicht vorkommt, sondern als Kulisse für Bregenz herhalten muss. Chapeau.
Keine falschen Kulissen und schon gar keine falschen Ortsangaben gibt es bei den freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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22.April, 2008
Heuer ist er ja wirklich leicht zu übersehen. Der Muttertag versteckt sich dieses Jahr gekonnt hinter dem Pfingstsonntag und ist somit leicht zu vergessen.
Generell sind wir der Meinung, dass die eigene Mutter nicht nur an diesem einem Tag, sondern das ganze Jahr hindurch geehrt werden sollte. Dafür haben wir einige hilfreiche Tipps zusammengetragen, um Ihre Mutter, oder auch andere geliebte Menschen vor, während oder nach dem Muttertag mit Kultur zu beglücken.
Die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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26.March, 2008
Falls Sie sich fragen, ob Sie kommendes Wochenende, bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit, die Uhren vor- oder zurückstellen müssen haben wir folgende Eselsbrücke für Sie.
Gastwirte mit Schanigarten stellen ihre Tische und Sessel in der Sommerzeit VOR die Tür. Zu beginn der Winterzeit werden die Garnituren ZURÜCK in den Keller geräumt. Sie müssen also kommende Sonntagnacht Ihre Uhren eine Stunde vorstellen.
Damit Sie sicher nicht zu spät kommen, hier gleich einige Vorschläge für Ihre kulturelle Sommerzeit. Die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
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18.March, 2008
Ein weiters Kapitel aus der losen Rubrik – schöne Tätigkeiten und Begriffe – vom Aussterben bedroht. Heute: Die Brieffreundschaft
Mit einem Hauch von Nostalgie ist mir dieser Tage das fast verschwundene Ritual der Brieffreundschaft wieder ins Gedächtnis gerufen worden. Nicht das alltägliche und profane hin und herhetzen von E-Mails, Chats und SMS-Mitteilungen. Sondern die langsame über Jahre hinweg aufgebaute Kommunikation mit obskuren Briefmarken, fremd klingenden Absendeadressen und völkerverständigender Wirkung. Abgesehen davon bieten weit entfernte Brieffreundschaften günstige Reise- und Quartiermöglichkeiten.
Sollte Ihre Brieffreundschaft demnächst im Land sein – als Empfehlung,
die freikarte.at Kulturtipps der Woche:
