Wir freuen uns ein weiteres Highlight des heurigen Jazz Fest Wiens bekannt geben zu können. Mit seiner unvergleichlichen Mischung aus Jazz und Kabarett präsentiert Helge Schneider sein neues Programm „Wulle Wupp Kartoffelsupp…“ am 3. Juli 2009 in der Wiener Staatsoper.

Die ersten Highlights des Jazz Fest Wien 2009

ORQUESTA BUENA VISTA SOCIAL CLUB
feat. OMARA PORTUONDO

1. Juli 2009 um 19.30 Uhr
Wiener Staatsoper

HELGE SCHNEIDER
3. Juli 2009 um 19.30 Uhr
Wiener Staatsoper

MARIANNE FAITHFULL
4. Juli 2009 um 19.30 Uhr
Wiener Staatsoper

RANDY CRAWFORD/JOE SAMPLE
5. Juli 2009 um 19.30 Uhr
Wiener Staatsoper

SEUN KUTI
6. Juli 2009 um 19.30 Uhr
Arkadenhof Wiener Rathaus

Helge Schneider Presseinfo:
Absurde Komik, schräger Humor und eine ebensolche Frisur, noch dazu aus Deutschland, dem Land der Humorweltmeister, – reicht das aus, um als Act für das Jazz Fest Wien verpflichtet zu werden? Natürlich nicht! Aber wer Helge Schneider nur „als singende Herrentorte“, wie er sich schon einmal bezeichnete, kennt, wer nur seine abenteuerlichen Perücken und Hüte oder seine wahnwitzigen Überraschungshits wie „Katzeklo“ – (und nicht „Katzenklo“!) – „Fitze Fitze Fatze“, „Käsebrot“ und „Helges Möhrchen Lied“ kennt, kenne, so meint die ernsthaft bemühte Feuilleton-Kritik hervorheben zu müssen, nur die eine Seite dieses Mannes.

Schneider, im Jahr 2008 vom deutschen Bundesverband Klavier zum „Klavierspieler des Jahres 2008“ ausgezeichnet, sei nämlich durchaus ernsthafter Fan von Jazz-Größen wie Thelonious Monk, Louis Armstrong oder Dave Brubeck und eben auch ein überraschungsfreudiger Multiinstrumentalist, der  zwar „autodidaktisch“, aber eben auch „authentisch“ auf vielerlei Instrumenten wie Cello, Gitarre, Vibraphon, Akkordeon und Klavier Jazz zu spielen imstande sei, insbesondere wenn er sich bei Tourneen noch von anerkannten Jazzern wie Jimmy Woode und Pete York begleiten ließ. Aber natürlich irrt die Kritik, wenn sie den Ruhrgebietler als Dr.Jekyll/Mr. Hyde-Figur gerecht zu werden versucht.

Das Phänomen Helge Schneider ist nicht mit dem am Tag aktiven Klamauk-Anarchisten, der Sinn mit Unsinn pariert, und einem nachtaktiven Feierabend-Jazzer zu erklären. Denn tatsächlich ist Schneider dort interessant, wo er als künstlerische Einheit verstanden wird: dann improvisiert er als Komiker dadaistischen Wortsalat aus dem Geist des Jazz und spielt als Musiker Jazz mit absurdem Sinn für Komische und zugleich Erhabenen, dann schreibt er Bücher, malt Bilder und dreht Filme, eben eine stetig sprudelnde Quelle der Inspiration, ein Gesamtkunstwerk in eigener Regie, in dem Ernsthaftigkeit und Komik nicht voneinander zu trennen sind. Weder im „Katzeklo“, noch bei einer „Summertime“-Adaption.

Helge Schneider in der Wiener Staatsoper
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