Ein Schalter zum ein- und ausschalten – ein großer Drehknopf für die Lautstärke – eine kleine Anzeigennadel für weiß Gott was – zwei Verstärker in gleicher Ausführung. Auch das Schlagzeug besteht nur aus dem Notwendigsten – vor allem Bass-Drum und Becken.

So wird Shellacs Musik geboren. Ruppig, vertrackt und trocken – auf ein Minimum reduziert. Mit mathematischer Genauigkeit entsteht instrumentale Rockmusik, die im Hirn Feuer legt und den Körper explodieren lässt. Endlich ist es gelungen die Band von Steve Albini, der am Mischpult für legendäre Alben wie „Surfer Rosa“ von den Pixies oder „In Utero“ von Nirvana verantwortlich war, nach Wien zu lotsen. Es hat bis 2008 gedauert, dass man auch hier live vor dem musikalischen Monolith Shellac stehen und den Kopf im Takt schütteln kann, wie einst die Höhlenmenschen in Kubriks „2001: Odyssee im Weltraum“.

WOHIN… in Wien 05/08 – Shellac of North America
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